– Platz 3 – Oliver „Kreon“ Bayer

  Trat für Partei Piratenpartei an.

Wahlbezirk: 24 Unterrath Ost/Lichtenbroich

 43 Jahre alt

 IT-Projektleiter von Beruf

Dafür habe ich mich als junger Mensch engagiert:

Meine erste Demo habe ich, zusammen mit zwei Mitschülern, gegen Atombombentests und die Atompolitik des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac (Slogan: „Fuck Chirac“) während der Oberstufe organisiert. Viele Jahre war ich Chefredakteur der Schülerzeitung und habe mit der gesamten Redaktion gesellschaftliche und umweltpolitische Themen aufgegriffen.
Mein praktisches Engagement (insb. für den ÖPNV) wurde durch den Erdkunde-Leistungskurs und mein anschließendes Geographie-Studium geweckt.

Diese drei Vorhaben möchte ich für junge Menschen in Düsseldorf umsetzen:

1

Bus und Bahn fahrscheinfrei – einfach einsteigen und losfahren: ohne Einstiegs-Hürden, ohne Ausreden und ohne Tarifstudium. Dieses Projekt habe ich intensiv vorangetrieben und werde es weiterhin tun. Davon profitieren vor allem auch die Menschen, die bereits jetzt den ÖPNV nutzen, denn das Angebot könnte (und müsste) mit dieser Initialzündung massiv ausgeweitet werden. Ein schnellerer, dichterer und öfterer ÖPNV würde das Bedürfnis nach spontaner Mobilität junger Menschen besser erfüllen.

2

Die Mobilität ohne Auto muss auch zwischen A44 und A52 besser werden: Der Flughafen-Bahnhof braucht eine regelmäßigere, zuverlässigere und schnellere Anbindung durch Busse in Richtung Innenstadt und Ratingen. Die Gebietsgrenzen für Car-, Bike- und Scooter-Sharing müssen bis hinter Lichtenbroich ausgeweitet werden. Der Radverkehr muss einen höheren Stellenwert bekommen: Ampelschaltungen für Fahrräder anstatt nur für Autos optimieren; durchgehende und großzügig ausgebaute Fahrradwege schaffen.

3

Das Stadtleben – und die Freizeitgestaltung junger Menschen – profitieren von flexiblen, großzügigen und frei nutzbaren Flächen und Räumen, die weder an Konsum noch an eingegrenzte Nutzungsweisen gebunden sind. Eine große Vielfalt und Vielzahl solcher Räume erhöht die Qualität der Möglichkeiten und unterstützt vielfältige Interessensgruppen. Bei bestehenden Plätzen und Einrichtungen sind ggf. Ankerpunkte, Wetterschutz, belegbare Räumlichkeiten und Maßnahmen zu Belebung notwendig.